Allgemeine Staatslehre by Professor Dr. Thomas Fleiner-Gerster (auth.)

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Handelsrecht

Das Handelsrecht zählt in allen Prüfungsordnungen zu den zivilrechtlichen Pflichtfächern. Es ist auch in den Prüfungsordnungen der wirtschaftsrechtlichen Wahlfachgruppen integriert. Der Autor legt auf der Grundlage der aktuellen Reformgesetze und der ersten Stellungnahmen zu ihnen seinen Schwerpunkt auf diejenigen Bereiche, die von allen Studierenden beherrscht werden müssen.

Verhandlungen im Konsensverfahren: Varianten kollektiver Entscheidung in Expertengremien

Expertengremien zielen auf Verhandlungsergebnisse, die von einem breiten Spektrum an Fachleuten und Interessenvertretern gemeinsam getragen werden. Ihre Entscheidungs­prozesse folgen einem informellen Verfahren, bei dem auf formale Abstimmung in der Regel verzichtet und die kollektive Entscheidung durch das Ausbleiben offener Gegenwehr getroffen wird.

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Transnational Law, YaIe 1956 Jouvenel, B. , Le Japon, Coll. Comment ils sont gouvernes, Bd. 20, Paris 1970 Rostow, W. , Herrschaft und Gefolgschaft in der germanisch-deutschen Verfassungsgeschichte (1955), in: H. , Soziologie der Familie. Ursprung und Entwicklung, 2. , Les republiques andines, Coll. Comment ils sont gouvernes, Bd. , Les Philosophies de l'Inde, Paris 1978 a) Die arbeitsteilige Gesellschaft als Voraussetzung staatlicher Gemeinschaftsbildung 1 Der Mensch ist, wie wir gesehen haben, ein auf die Gemeinschaft hingeordnetes Wesen, ein "Zoon Politikon".

Sie sorgen entweder allein für ihre Nahrung oder gliedern sich aufgrund ihres Instinktes in die Hierarchie eines Rudels oder einer größeren Gemeinschaft (z. B. Termiten) ein. Den Tieren fehlt außerdem die Fähigkeit, ein eigentliches Gemeinschaftsbewußtsein zu entwickeln, sich mit der Gemeinschaft zu identifizieren und sich den Interessen der Gemeinschaft unterzuordnen. Wohl kennen wir bei den Tieren eigentliche hierarchische Ordnungen, die häufig durch Selektion der stärkeren Tiere aufgebaut wurden.

Dies gilt für Japan (1. ROBERT, S. ) und die afrikanischen Staaten ebenso wie für Europa, China oder Australien und Südamerika (z. B. für das Reich der Inkas, T. WYRWA, S. ). Das Muster für die Gestaltung erster Herrschaftselemente war sicher die Herrschaft durch die Mutter, den Vater oder die Ältesten in der Großfamilie. Wie in der Familie war dabei das Ziel der Schutz der Mitglieder der Gemeinschaft durch Abwehr von äußeren Gefahren und durch Sicherstellung der Arbeitsteil ung. 13 Eng mit der Herrschaft verbunden sind wohl seit alters her die Religion, der Ahnenkult und die Magie.

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