Affektive Störungen: Diagnostische, epidemiologische, by D. v. Zerssen, W. Mombour, H.-U. Wittchen, E. Zerbin-Rüdin

By D. v. Zerssen, W. Mombour, H.-U. Wittchen, E. Zerbin-Rüdin (auth.), Prof. Dr. med. Detlev v. Zerssen, Prof. Dr. med. H.-J. Möller (eds.)

Der Begriff "affektive Störungen" fehlt bisher in den deutschsprachigen psychiatrischen Lehr- und Handbüchern. Das Buch vermittelt Ärzten und klinischen Psychologen einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand der affektiven Störungen, additionally Krankheitsbilder, die in ihrem gesamten Verlauf durch das Vorherrschen von Affektstörungen vornehmlich manischer, depressiver oder ängstlicher Färbung geprägt sind. Die Probleme der Klassifikation und Erfassung affektiver Störungen werden ebenso beschrieben wie ihre Verbreitung in der Bevölkerung und ihr Verlauf bei behandelten und unbehandelten Fällen unter besonderer Berücksichtigung von Risikofaktoren. Daneben werden die hormonelle rules und die Schlafphysiologie angesprochen sowie pharmakologische und psychologische Behandlungsansätze und ihre theoretischen Grundlagen. Das Buch vermittelt dem Leser den neuesten Erkenntnisstand auf diesem Gebiet und will ihn durch Herausarbeitung ungeklärter Fragen und durch Hinweise auf einschlägige Arbeiten zur intensiven Beschäftigung mit den Problemen der affektiven Störungen sowie den Möglichkeiten angemessener Hilfsmaßnahmen für den von ihnen Betroffenen anregen.

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1976; Zerbin-Riidin 1980a, b, 1987). Auch die hOhere Belastung der Bipolaren bestiitigte sieh nicht, so hatten z. B. bei Scharfetter u. Niisperli (1980) die Verwandten der Unipolaren sogar das hohere Erkrankungsrisiko. Die Zwillings- und Adoptionsstudien zeigen in erster Linie, daB an den affektiven Psychosen genetische Faktoren beteiligt sind. AuBerdem zeigen auch sie, daB uniund bipolare Psychosen nieht streng getrennt werden konnen. In konkordanten eineiigen Zwillingspaaren (EZ) sind zwar meistens, aber nicht immer beide Partner entweder uni- oder bipolar.

Die sehr weite Fassung des Begriffs "Major Depression". Zwar bieten einige der Auswertungsprogramme, die die 24 Klassifikation und Erfassung TabeUe 4. Diagnostische Kriterien der Typischen depressiven Episode im weiteren Sinne nach DSM-III (vereinfacht) A) Dysphorische Verstimmung oder Verlust von Interesse und Freude an Aktivitiiten und Zerstreuungen. Dysphorische Verstimmung charakterisiert durch Symptome wie: depressiv, traurig, triibsinnig, niedergeschlagen, tief am Boden, reizbar. Beeintriichtigung der Stimmung auffallend und relativ anhaltend, aber nicht notwendigerweise das auffiilligste Symptom.

Br J Psychiatry 117: 241-250 Hafner H (1987) Determinanten psychischer Gesundheit und Krankheit. Fundamenta Psychiatrica 1: 4-14 Helmchen H, Linden M (Hrsg) (1986) Die Differenzierung von Angst und Depression. Springer, Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo Jaspers K (1973) Allgemeine Psychopathologie, 9. Auf!. Springer, Berlin Heidelberg New York Klein DF, Rabkin J (eds) (1981) Anxiety: New research and changing concepts. Raven, New York Kretschmer E (1919) Uber psychogene Wahnbildung bei traumatischer Hirnschwache.

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